Huber Kältemaschinenbau expandiert und erwirbt Van der Heijden Labortechnik GmbH

28.03.2017

Peter Huber Kältemaschinenbau AG

Die Unternehmen von Huber und Van-der-Heijden freuen sich auf eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft. V.l.n.r.: Beatrice Geiler (Vorstand Huber), Joachim Huber (Vorstand Huber), Mirko Laskowski (Geschäftsführer VDH), Andrej Kepler (Geschäftsführer VDH), Bärbel Huber (Vorstand Huber), Christoph Plagens (bisheriger Inhaber VDH), Frank Rieger (Aufsichtsrat Huber), Daniel Huber (Vorstand Huber).

Das Geschäftsjahr 2016 war für die Peter Huber Kältemaschinenbau AG äußerst erfolgreich. Das Unternehmen verzeichnete zweistellige Wachstumsraten und außergewöhnliche Erfolge hinsichtlich der Unternehmensbewertung. So wurde Huber als Top-Arbeitgeber und Top 100-Innovator ausgezeichnet und erhielt den Großen Preis des Mittelstandes sowie den Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg. 

Vorstandvorsitzender Daniel Huber freut sich über die Erfolge: „Das Ziel globaler Innovations- und Technologieführer für hochgenaue Temperiertechnik zu sein, treibt uns an. Die Entwicklung unseres Unternehmens zeigt, dass die Investitionen und die strategische Ausrichtung richtig waren. Unsere Philosophie lautet: ‚Wir müssen nicht die Größten sein, die Besten wollen wir sein!‘ Unser gesamtes Produktportfolio und die zahlreichen kundenspezifischen Sonderlösungen sind konsequent auf diese Unternehmensphilosophie abgestimmt. So basiert unsere technische Expertise auf den beiden Kerndisziplinen Thermodynamik und Mikroelektronik. Hier betreiben wir Grundlagenforschung, auch in Kooperation mit den Hochschulen Offenburg und Karlsruhe, und entwickeln optimierte und nachhaltige Lösungen für Kunden auf der ganzen Welt.“

Expansion in neue Märkte

Der Expansionskurs bei Huber wird durch eine Verdoppelung der Produktionskapazitäten am Produktionsstandort Offenburg unterstützt. Die Bauarbeiten für eine neue Produktionshalle sowie ein Verwaltungsgebäude haben bereits begonnen. Ferner hat der Aufsichtsrat der Peter Huber Kältemaschinenbau AG dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt und beschlossen, die Firma "Van-der-Heijden Labortechnik GmbH" zu erwerben.

Mit dem in Dörentrup (Nordrhein-Westfalen) ansässigen Hersteller von Umwälzkühlern und Systemtrenner-Anlagen (Wasser-Wasser-Wärmetauscher) wird das Produktspektrum bei Huber nochmals erweitert. Die Van-der-Heijden Labortechnik GmbH hat sich besonders bei der Kühlung von analytischen Instrumenten und Systemen etabliert und verfügt über einen global agierenden Kundenstamm. Neben einer umfangreichen Palette hochwertiger Standardprodukte, liegt die besondere Stärke von Van-der-Heijden im Bereich Sonderkonstruktionen. Kunden erhalten eine umfassende Beratung und individuelle Konfigurationen bzw. kundenspezifische Lösungen zur Bewältigung ihrer Temperieraufgaben.

Daniel Huber erklärt die Expansionsmaßnahme: „Das Produktportfolio der Van-der-Heijden Labortechnik GmbH ergänzt das Portfolio unseres Konzerns. In der Analytik und wenn es darum geht Prozesswärme kostengünstig abzuführen, ist Van-der-Heijden heute schon eine der ersten Adressen. Die Produkte sind qualitativ hochwertig und erfolgreich am Markt platziert. Die Betriebsgebäude sind funktionell, ökologisch ausgerichtet und in einem Top-Zustand. Das Unternehmen wurde vor über 40 Jahren gegründet und ist erfolgreich am Markt – es steht ein Generationenwechsel bevor. Die Chemie stimmt: Menschen und Unternehmensphilosophien passen gut zueinander “

Der ehemalige Geschäftsführer und Firmeneigner Christoph Plagens wird das Unternehmen noch 3-4 Jahre als Mentor und Vertriebsleiter begleiten. Als neue Geschäftsführer wurden Mirko Laskowski und Andrej Kepler eingesetzt. Beide sind bereits seit Jahren in verantwortungsvollen Positionen bei Van-der-Heijden tätig und kennen das Unternehmen daher bestens.

Daniel Huber weiter: „Wir freuen uns, dass wir die Van-der-Heijden Labortechnik in unseren Konzern integrieren können. Das Unternehmen wird auch zukünftig selbstständig am Markt agieren. Die Übernahme eröffnet uns neue Möglichkeiten in Märkten und Branchen, die wir bislang nicht betreut haben.“

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