Laborbuch lernt mit Laborgeräten zu sprechen

labfolder akquiriert cubuslab und wird zu Labforward

23.05.2019

Die labfolder GmbH und die cubuslab GmbH gaben ihre Fusion bekannt. Das gemeinsame Unternehmen wird Zukunft unter dem Namen Labforward GmbH agieren. Beide bisherigen Standorte – Berlin und Karlsruhe – bleiben bestehen.

Die cubuslab-Produkte und die Kompetenzen des cubuslab-Teams zusammen mit den Stärken von labfolder ebnen der Labforward den Weg für einen wichtige strategische Fortentwicklung. „Ein Prozess im Labor hat drei grundlegende Schritte: Planung, Durchführung und Dokumentation”, erklärt Dr. Simon Bungers, CEO und Mitgründer von labfolder. „Mit labfolder sind wir in der Dokumentation verankert, dort, wo alle Daten zusammenlaufen; mit der cubuslab-Plattform und den Daten von Laborgeräten vereinfachen und potenzieren wir die Zuläufe.” Die cubuslab-Gründer bleiben im gemeinsamen Unternehmen. Dr. Bungers erklärt weiter: „Wir sind enorm beeindruckt von dem, was das cubuslab-Team geleistet hat. Wir kennen und schätzen uns schon seit einigen Jahren, sodass wir uns neben der Erweiterung unserer Kompetenzen auch persönlich darüber freuen, in Zukunft zusammenzuarbeiten”.

Anders als bei vielen herstellereigenen Lösungen lassen sich mit der cubuslab-Plattform herstellerübergreifend Laborgeräte integrieren, kontrollieren und steuern. „Labforward steht somit auch für Offenheit und Interoperabilität”, sagt Dr. Dominic Lütjohan, CEO und cubuslab Mitgründer: „Wir glauben nicht daran, dass geschlossene Systeme langfristig am Markt Erfolg haben werden. Das heißt, dass die cubuslab-Box und -Software auch mit anderen LIMS (Laboratory Information Management System) und ELN sprechen dürfen und labfolder auch mit anderen Geräte-Plattformen interagiert. Wichtig ist, dass wir über die Kompetenzen in beiden Bereichen verfügen - im Labor, wo die Daten entstehen, und dort, wo die Daten gespeichert und weiterverarbeitet werden.”

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