Dr. Henning Bovenschulte wird mit dem Coolidge Award 2009 von GE Healthcare ausgezeichnet

Der GE Innovationspreis für die bildgebende radiologische Diagnostik ist mit 15.000 Euro Forschungsbudget ausgestattet

26.05.2009

Zum 16. Mal in Folge wurde in diesem Jahr der Coolidge Award, traditioneller Innovationspreis für die radiologische Diagnostik, von GE Healthcare im Rahmen des 90. Röntgenkongresses in Berlin verliehen.

Der diesjährige Gewinner ist Dr. med. Henning Bovenschulte, Universitätsklinik Köln. Er überzeugte die unabhängige Jury, die sich aus vier anerkannten Professoren der Fachgebiete Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin zusammensetzt, mit seiner wissenschaftlichen Arbeit: „Nicht-invasive Erfassung der hämodynamischen Relevanz von Koronararterienstenosen durch CT-gestützte indirekte Flussmessungen - vom in-vitro-Modell über den Tierversuch bis zur Anwendung am Patienten.“

Die Auszeichnung ist mit einem Forschungsbudget in Höhe von 15.000 Euro dotiert, das dem Institut und der Poliklinik für Radiologische Diagnostik der Universitätsklinik Köln zugute kommt. Dr. Bovenschulte wurde am 21. Mai 2009 in einer offiziellen Feierstunde geehrt. Die Laudatio hielt Professor Dr. med. Uwe Fischer, Diagnostisches Brustzentrum Göttingen.

Professor Fischer erläuterte in seiner Laudatio die Entscheidung der Jury: „Dr. Bovenschulte hat mit seiner Studie aufgezeigt, dass der koronararterielle Blutfluss durch die indirekte CT-Flussmessung bestimmt und quantifiziert werden kann. Diese ergänzende Methode zur CTCA erscheint indiziert, wenn Koronarsegmente wegen Verkalkungen, Stents oder Patientenbewegungen morphologisch nicht oder nicht konklusiv zu beurteilen sind. Das anhand von Phantomuntersuchungen überprüfte Messprinzip wurde erfolgreich auf tierexperimentelle und klinische Untersuchungen an Patienten übertragen.“

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