GENEART erhält europäisches Patent für Screeningverfahren nach antiviralen Therapeutika
System zum Screening nach antiviralen Therapeutika basiert auf maßgeschneiderten und künstlich hergestellten Genen
Die GENEART AG informiert über die Erteilung des Patents EP 1 356 111 "Kernexportreportersystem" durch das Europäische Patentamt. Das Patent beschreibt ein neuartiges Screeningverfahren, das auf künstlich hergestellten, virusähnlichen Reportergenen basiert und die Identifikation einer neuen Klasse antiviral wirksamer Medikamentenkandidaten ermöglicht. Damit kann im Hochdurchsatz untersucht werden, inwieweit solche Medikamentenkandidaten den Export viraler Boten-RNA aus dem Zellkern blockieren und so die Vermehrung eines Virus unterdrücken. Zusätzlich kann das Verfahren zur Identifikation von DNA-Motiven eingesetzt werden, die Produktionsraten von Zellfabriken und damit die Produktionskosten für Proteine positiv beeinflussen.
Das Patent hat in den Ländern Österreich, Schweiz, Spanien, Liechtenstein, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Niederlande, Schweden, Belgien, Italien und Deutschland Gültigkeit. Das deutsche Patent der Patentfamilie wurde bereits 2008 erteilt. Ein vergleichbarer Schutz für Nordamerika wurde im Rahmen des internationalen Patentverfahrens beantragt.
"Mit der Erteilung des europäischen Patents haben wir nicht nur ein Verfahren geschützt mit dem sich auf Basis optimierter Gene neue antivirale Wirkstoffe identifizieren lassen. Wir verfügen jetzt neben unserer Genoptimierungssoftware GeneOptimizer® über eine weitere proprietäre Technologie, um die Produktionseffizienz von proteinbasierten Therapeutika und Impfstoffen systematisch zu verbessern. Dies unterstreicht erneut unsere Ausnahmestellung als Entwicklungspartner für die pharmazeutische Industrie und das innovative Potential von synthetischen Genen für die Forschung", erläutert Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand der GENEART AG.
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