Virus-Nachweis weiter verfeinert
Physikochemikerin der Universität Jena gewinnt Preis für besten Vortrag
Gut gelaunt ist Dr. Dana Cialla, Chemikerin am Institut für Physikalische Chemie der Universität Jena, vom 7. „Deutschen BioSensor Symposium“ in Bad Heiligenstadt zurückgekehrt. Denn dort gewann die 28-jährige Jenaerin den mit 300 Euro dotierten Vortragspreis.
„Ich sehe den Preis als Ansporn, mich immer weiter zu verbessern und zu entwickeln und nie den Spaß an meiner Arbeit zu verlieren“, freut sich die Nachwuchswissenschaftlerin, die von den „insgesamt sehr vielen, sehr guten Vorträgen und interessanten Ergebnissen der Tagung“ beeindruckt war.
Prämiert wurde ihr Vortrag „Plasmonic nanostructures in bioanalytics – specific detection of single viruses“. Darin hat die gebürtige Ilmenauerin dargestellt, dass „der Einsatz plasmonischer Sonden molekülspezifische Informationen eines einzelnen Tabak-Mosaik-Virus liefert und so grundsätzlich zur Charakterisierung einzelner nanoskaliger biologischer Strukturen eingesetzt werden kann“. Plasmonische Nanostrukturen steigern also erheblich die Sensibilität der Raman-Spektroskopie, mit deren Hilfe ein optischer „Fingerabdruck“ von Bakterien, Viren oder Keimen erzeugt und sie dadurch nachgewiesen werden können. Außerdem, so hat Cialla ermittelt, ermöglicht eine gleichmäßige Anordnung plasmonischer Nanopartikel auf Quarzoberflächen einen Chip-basierten Einsatz in der Bioanalytik.
Ihre Ergebnisse kommen aus den Projekten „Photonische Nanomaterialien (PhoNa)“ im Rahmen von „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern“ und der „Jenaer Biochip Initiative (JBCI)“ im Rahmen von „Unternehmen Region – InnoProfile“ des BMBF.
Derzeit vertieft Dr. Cialla ihre Forschungen auf diesem Gebiet. Sie untersucht u. a., wie plasmonisch-aktive Strukturen auf andere spektroskopische Methoden angewendet werden können.
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