14.11.2018 - Merck KGaA

Merck mit gutem dritten Quartal

Starkes organisches Wachstum wird von Währungseffekten gebremst

Merck, das Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat im 3. Quartal 2018 ein sehr starkes organisches Umsatzwachstum erzielt, das jedoch von negativen Währungseffekten gebremst wurde. Das EBITDA pre des Konzerns war im Vergleich zum Vorjahresquartal trotz organischen Wachstums ebenfalls aufgrund der starken negativen Währungseffekte rückläufig. Merck bestätigte seinen Ausblick für die organische EBITDA pre-Entwicklung im Gesamtjahr 2018.

„Das Jahr 2018 war für Merck herausfordernd. Wir haben dabei richtungsweisende Entscheidungen getroffen, die ab 2019 zu profitablem Wachstum führen werden“, sagte Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck. „Im dritten Quartal haben wir über alle drei Unternehmensbereiche hinweg ein kräftiges organisches Umsatzwachstum erzielt. Besonders Healthcare und Life Science sind organisch mit knapp 10 Prozent erfreulich stark gewachsen.“

Der Konzernumsatz wuchs im 3. Quartal um 6,6 % auf 3,7 Mrd. € (Q3 2017: 3,5 Mrd. €). Organisch wuchs der Umsatz dabei sehr stark um 8,8 %. Die negativen Währungseffekte in Höhe von –2,1 % gingen hauptsächlich auf lateinamerikanische Währungen wie den Argentinischen Peso und den Brasilianischen Real zurück.

Das EBITDA pre, die wichtigste Kennzahl zur Steuerung des operativen Geschäfts, wuchs organisch um 3,7 %, getragen von Healthcare und Life Science. Signifikante negative Währungseffekte in Höhe von –9,5 % sorgten allerdings dafür, dass das EBITDA pre um –5,9 % auf 963 Mio. € sank (Q3 2017: 1.023 Mio. €). Das Konzern-EBIT ging um –43,1 % auf 491 Mio. € zurück (Q3 2017: 862 Mio. €). Das Konzernergebnis von Merck sank im 3. Quartal um –47,2 % auf 340 Mio. € (Q3 2017: 644 Mio. €). Die deutlichen Rückgänge von EBIT und Konzernergebnis sind auf den im Vorjahr enthaltenen Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf des Biosimilars-Geschäfts in Höhe von 321 Mio. € zurückzuführen. Das Ergebnis je Aktie pre verringerte sich um –7,7 % auf 1,32 € (Q3 2017: 1,43 €).

Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • Quartalsberichte
  • Merck
Mehr über Merck
  • News

    Merck kauft französisches Unternehmen

    Merck verstärkte sein modernes Bioprocessing-Portfolio durch die Akquisition von RESOLUTION Spectra Systems, einem führenden Anbieter von Systemen zur analytischen Bioprozessüberwachung mit Sitz in Frankreich. Das Unternehmen entwickelt GMP-konforme Geräte und Software für die Raman-Spektro ... mehr

    Heinrich-Emanuel-Merck-Preis für Analytik 2019 geht an David Alsteens

    Merck hat Professor David Alsteens (33) von der Katholischen Universität Löwen (KU Leuven), Belgien mit dem Heinrich-Emanuel-Merck-Preis für Analytik 2019 ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand während des Analytik-Fachkongresses Euroanalysis an der Universität Istanbul in der Türkei statt ... mehr

    Merck erwirbt Darmstädter Laborinformatik-Anbieter

    Merck hat den Erwerb des Darmstädter Laborinformatik-Anbieters BSSN Software bekannt gegeben. Das Unternehmen bietet Lösungen, die Daten besser zugänglich machen und somit die Integration, Zusammenarbeit, Analyse sowie Langzeitarchivierung erleichtern. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht ... mehr