Kostenloses eBook: Markierungsfreie Analysemethoden: Technologien, wichtige Überlegungen und Anwendungen

Echtzeit-Analyse von biomolekularen Wechselwirkungen unter nativen biologischen Bedingungen

Wechselwirkungen zwischen Biomolekülen dienen als Schlüsselauslöser für viele biologische Prozesse und sind daher ein ideales Ziel für die Entwicklung neuer Wirkstoffe. Biologische Bindungsinteraktionen sind dynamische Prozesse, die durch Veränderungen der Umwelt beeinflusst werden. Daher müssen die Techniken zur Charakterisierung dieser Wechselwirkungen die biologische Komplexität widerspiegeln, um die Bindesysteme bestmöglich abzubilden.

Zu den gebräuchlichsten markierungsfreien Analyseplattformen gehören Bio-Layer Interferometrie (BLI), Surface Plasmon Resonance (SPR), Isothermal Titration Calorimetry (ITC) und Microscale Thermophoresis (MST). In diesem E-Book werden die vier Technologien in Bezug auf ihre Möglichkeiten und Arbeitsabläufe verglichen, um die Entscheidung für die am besten geeignete Plattform, in Abhängigkeit der Anwendung, zu erleichtern.

Schlüsselattribute wie Durchsatz, Probenkapazität, Laufzeiten, Affinitätsbereiche, Sensitivität, Art der Probenmatrix und Benutzerfreundlichkeit sind wichtige Faktoren bei der Auswahl einer Biosensorplattform, die den jeweiligen Anforderungen entspricht.

Sowohl die Octet® BLI- als auch die Pioneer SPR-Plattform sind in der Lage, ein breites Spektrum an biomolekularen Wechselwirkungen zu charakterisieren. Die Pioneer SPR-Systeme sind aufgrund ihrer hervorragenden Empfindlichkeit ideal für kleine Moleküle und für Fragment-Screening (> 70 Da) geeignet. Die BLI-Plattformen können für Analyten > 150 Da und Anwendungen mit größeren Molekulargewichten wie Viren, Nanopartikeln, Liposomen und Zellen eingesetzt werden.

Octet Systeme besitzen keine mikrofluidischen Komponenten und messen die Proben direkt in Mikrotiterplatten. Bis zu 96 gleichzeitige Messungen sind eine ideale Voraussetzung ungereinigten Proben, wie Zellkulturüberstände, Lysate oder komplexen Mischungen, im routinierten Hochdurchsatz zu bearbeiten. Der hohe Probendurchsatz ungereinigter Proben ist besonders nützlich bei Epitop-Binning, Quantifizierung, Off-Rate-Ranking oder großen Screening-Assays, bei denen eine Aufreinigung der Proben für effiziente Arbeitsabläufe nicht möglich ist.

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