Analytik Jena AG steigert Umsatz auch im dritten Quartal um mehr als 20%

Operatives Ergebnis (EBIT) mit 3,836 Mio. EUR bereits über dem Niveau des gesamten Geschäftsjahres 2006/2007

06.08.2008

Die Analytik Jena AG erzielte in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres (01.10.07 - 30.06.08) einen Gesamtumsatz von 54,382 (VJ 49,194) Mio. EUR. Darin enthalten sind die bis zum 31.03.2008 erzielten Umsätze des aufgegebenen Projektgeschäfts in Höhe von 14,557 Mio. EUR. Bei Betrachtung des zukünftig alleinig fortgeführten Bereichs Instrumentengeschäft wuchsen die Umsätze in den neun Monaten des Geschäftsjahres um 24,7% auf 39,825 (VJ 31,924) Mio. EUR an. Das operative Ergebnis des Konzerns erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 2,344 Mio. EUR auf 3,744 (+59,7%) Mio. EUR.

Mit dem Ende Juni durch den Zahlungseingang des Kaufpreises endgültig rechtskräftig gewordenen 51%-igen Verkauf des Projektgeschäfts an eine Management-Beteiligungsgesellschaft hat Analytik Jena eine wesentliche strategische Entscheidung zur Fokussierung auf das Kerngeschäft Instrumente umgesetzt. Die hohe Volatilität des Projektgeschäfts hat in der Vergangenheit immer wieder zu einer schwierigen Vergleichbarkeit der kommunizierten Ergebnisse geführt.

Das erfolgreiche Wachstum der Analytik Jena AG setzte sich im dritten Quartal ungebremst fort. Mit einem Umsatz im fortgeführten Bereich Instrumentengeschäft von 12,711 (VJ 10,202) Mio. EUR und einer Steigerung von 24,6% basierend auf rein organischem Wachstum wird dies belegt. Die Steigerungen resultieren gleichermaßen aus den drei Business Units analytical solutions (+23,9%), optical solutions (+14,5%) und bio solutions (+55,2%).

Die anhaltende, positive Entwicklung der Analytik Jena AG spiegelt sich insbesondere im operativen Ergebnis wider. Mit 3,836 (VJ 2,906) Mio. EUR erreichte der Konzern im Instrumentenbereich erneut eine Rekordmarke. Dies entspricht einer Ergebnismarge von 9,6% (VJ 9,1%). Auch bei Einbeziehung der noch zu konsolidierenden ersten sechs Monate des aufgegebenen Bereichs project solutions (Projektgeschäft) wuchs das EBIT im Konzern auf 3,744 (VJ 2,344) Mio. EUR. Insgesamt konnte so das EBIT um 59,7% gesteigert werden.

Trotz höherer Finanzaufwendungen kletterte das Ergebnis vor Steuern EBT auf 2,171 (VJ 1,879) Mio. EUR bzw. konnte bei alleiniger Betrachtung des weitergeführten Instrumentengeschäftes konstant gehalten werden. Der darin enthaltene Saldo aus Finanzerträgen und -aufwendungen erhöhte sich vor allem aufgrund gestiegener Aufwendungen aus Währungsdifferenzen, gestiegener Zinsen und der Bewertung derivativer Finanzinstrumente von -0,465 Mio. EUR im Vorjahr auf aktuell -1,573 Mio. EUR. Die Stärke des EURO in den vergangenen Monaten gegenüber nahezu allen Währungen macht sich hier negativ bemerkbar.

Insgesamt erzielte der Konzern in den ersten drei Quartalen einen Periodenüberschuss von 1,547 (VJ 1,164) Mio. EUR. Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung um 32,9 %. Das Ergebnis pro Aktie liegt mit 0,31 EUR (VJ 0,24 EUR) bzw. bei Betrachtung des fortgeführten Bereiches Instrumente 0,38 (VJ 0,34) EUR gut über den Vorjahreswerten.

Das Unternehmen geht davon aus, die positive Geschäftsentwicklung auch im letzten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fortsetzen zu können.

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