24.02.2023 - Sheffield Hallam University

Fingerabdruck-Durchbruch bei der Erkennung von Brustkrebs

Bahnbrechende nicht-invasive Methode zur Erkennung von Brustkrebs anhand von Fingerabdrücken mit einer Genauigkeit von 98% entwickelt

Die Forscher fanden heraus, dass die MALDI-Massenspektrometrie (Matrix Assisted Laser Desorption Ionisation Mass Spectrometry) für verbesserte Fingerabdrücke zur Erkennung von Brustkrebs eingesetzt werden kann. Diese Technologie wird normalerweise zur Kartierung von Medikamenten, Arzneimitteln und biologischen Molekülen in Gewebeschnitten verwendet.

Eine Kohorte von Frauen mit gutartigem, frühem oder metastasiertem Brustkrebs wurde aus der Jasmine Breast Unit des Doncaster Royal Infirmary rekrutiert, wobei von jeder Patientin entweder bei der Diagnose oder während der aktiven Behandlung ein Fingerabdruck genommen wurde. Anschließend wurde maschinelles Lernen angewandt, das die richtige Krebskategorie mit einer Genauigkeit von 97,8 % vorhersagte.

Jährlich erkranken weltweit 2,3 Millionen Menschen an Brustkrebs, und mehr als 600 000 Menschen sterben daran. Es ist die häufigste Krebsart bei britischen Frauen. Aus Zahlen des NHS geht hervor, dass im vergangenen Jahr in England 1,2 Millionen Frauen - 37 % der Eingeladenen - nicht zur Brustkrebsvorsorge erschienen sind. Die neuesten Entwicklungen haben das Potenzial, die Inanspruchnahme von Brustkrebs-Screenings zu erhöhen und dazu beizutragen, den Rückstau im NHS abzubauen.

Herkömmliche Screening- und Erkennungsmethoden wie Mammographie und Biopsie sind zwar wirksam, setzen die Betroffenen jedoch einer Strahlenbelastung aus, haben eine begrenzte Spezifität und können Unbehagen verursachen.

Manche Patientinnen empfinden das bestehende Screening auch als schmerzhaft oder kulturell inakzeptabel, da Mammographien von den Patientinnen verlangen, ihre Brüste zu entblößen.

Das Forschungsteam wird von der Sheffield Hallam-Professorin Simona Francese geleitet und umfasst Lynda Wyld, Professorin für chirurgische Onkologie an der Universität Sheffield und beratende onkoplastische Chirurgin am Doncaster Royal Infirmary, Dr. Cristina Russo von der Middlesex University, Dr. Charles Bury von Medicines Discovery Catapult, Dr. Cameron Heaton von Foster+Freeman sowie Dr. Laura Cole und Dr. Marjory Da Costa-Abreu von der Sheffield Hallam University.

Professor Francese sagte: "Diese Proof-of-Concept-Studie befindet sich an der Schnittstelle zwischen forensischer Wissenschaft und klinischer Diagnostik und zeigt, dass Fingerabdrücke nicht nur für die Erstellung von Täterprofilen, sondern auch für die Diagnose von Krankheiten wertvoll sind. In einer Zeit, in der der NHS unterbesetzt ist und erhebliche Rückstände aufweist, ist eine schmerzlose, schnelle und nicht-invasive Methode zur Untersuchung auf Brustkrebs, bei der die Probe bequem zu Hause entnommen wird, äußerst wünschenswert.

"Dies sind aufregende Ergebnisse, und angesichts der potenziellen Auswirkungen müssen wir die Validierung für eine künftige Markteinführung weiterverfolgen. Es wäre leichtsinnig, diese Folgearbeiten nicht zu finanzieren".

Professor Wyld sagte: "Diese neuartige Technik befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium, aber die Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Wir planen weitere Forschungsarbeiten, um diese Ergebnisse an einer großen Gruppe von Frauen zu bestätigen, aber wenn sich die Ergebnisse bestätigen, birgt die Technik ein großes Potenzial sowohl für das Screening und die Diagnose von Brustkrebs als auch für die Überwachung, wie gut Behandlungen wie die Chemotherapie anschlagen. Dies würde Frauen möglicherweise regelmäßige CT-Bodyscans alle paar Monate ersparen. Die Tatsache, dass das Verfahren nur einen Fingerabstrich erfordert, der leicht zu transportieren und durchzuführen ist, könnte die Brustkrebsvorsorge und -diagnose auch leichter zugänglich machen.

Es handelt sich um die jüngste Entwicklung des Centre for Mass Spectrometry Imaging, Biomolecular Sciences Research Centre der Sheffield Hallam University, das unter anderem erforscht, wie die Fingerabdrucktechnologie den Ermittlern zusätzliche biometrische Informationen über die Aktivitäten eines Verbrechers vor der Begehung eines Verbrechens liefern kann.

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