Pipettieren für die Zukunft!

Silke Ubben
Gilson International Deutschland

Im Labor von Dr. Wolfgang Michalek bei der KWS SAAT AG in Einbeck werden Biomarker analysiert, die bei der Identifizierung von Unterschieden in der DNA von Pflanzen eine Rolle spielen, also eine Art Analyse des Fingerabdruckes der Pflanzen auf molekularer Ebene.


Mithilfe molekularer Marker lassen sich DNA Abschnitte für bestimmte Eigenschaften einer Pflanze wie z.B. Krankheitsresistenz oder Kältetoleranz bestimmen. Die DNA-Analytik dient zur Unterstützung des Züchtungsprozesses landwirtschaftlicher Nutzpflanzen, beispielsweise zur Genotypisierung virusresistenter Zuckerrüben. Dazu werden Verfahren wie SSR Mikrosatelliten-Analyse, TaqMan Analyse, SNP Multiplex Analyse VeraCodeTM und die Pyro-Sequenzierung eingesetzt. Um bei diesen komplizierten molekularbiologischen Verfahren die Produktivität zu erhöhen und die Arbeitsvorgänge zu erleichtern, werden hohe Anforderungen an die benötigten Laborgeräte gestellt, insbesondere an das kleinste Präzisionsgerät im Labor, die Pipette.


Zum präzisen Pipettieren von Minimalvolumina bei der PCR wurde eine sehr robuste und immer einsatzbereite Pipette benötigt. Nach ausgiebigenTests verschiedener Pipettenmodelle hat sich der im Labor für diesen Prozess verantwortliche Dennis Kusak für die elektronische Pipetman Concept von Gilson entschieden.


Die Markeranalysen von pflanzlicher DNA müssen sehr schnell gehen und können nur teilweise automatisiert werden. Diese molekularbiologischen Analysen erfordern viele Pipettierschritte, z.B. das Übersetzen eines Fixvolumens, oder das Dispensieren von mehreren Aliquoten. „Das automatische Wechseln der Pipettiermodi mit dem Drehrad, sowie die Speed-Tasten bieten eine intuitive Bedienbarkeit der Pipetman Concept“, erklärt Dennis Kusak.

„Bei kleinen Testläufen, bei denen keine Automatisierung benötigt wird, und bei geringem Probenvolumen ist eine hohe Flexibilität beim Pipettieren für uns entscheidend“, so Dr. Wolfgang Michalek, Leiter des Markerlabors.


Ein weiteres Kriterium warum die Wahl auf eine elektronische Pipette von Gilson fiel, erläutert Dennis Kusak: „Um bei den verschiedenen Anwendungen flexibel zu bleiben, ist es wichtig, dass die Ausfallzeiten der Pipetten möglichst gering sind, dies wird durch die praktischen Ladestationen garantiert.“ Als Mehrkanalpipette ist die Pipetman Concept sehr flexibel und erlaubt eine schnelle Reaktion bei vielen Handarbeitschritten. Das Laborteam um Dennis Kusak schätzt an der elektronischen Pipette von Gilson insbesondere die Standardisierung des Pipettiervorganges und dass die Pipette durch ihr ergonomisches Design sehr gut in der Hand liegt. “Zukunft säen – seit 1856“, so lautet das Motto der KWS - die elektronische Pipetman Concept von Gilson unterstützt das Laborteam täglich dabei.

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