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Pharmazeutische Analysen mit NIR Hyperspektralen Aufnahmen
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Im nahen Infrarot sind bei Medikamenten Füll- und Wirkstoffe zuverlässig unterscheidbar und quantifizierbar. Mit dem neuen hyperspektralen Nahinfrarotkamerasystem von Specim können im laufenden Prozess oder im Labor Spektralanalysen mit einer örtlichen Auflösung von etwa 20 µm und einer spektralen Auflösung von besser als 6 nm mit hoher Geschwindigkeit durchgeführt werden. Bei sich bewegenden Objekte ist eine sofortige Messung möglich, die ein zweidimensionales hyperspektrales Bild des Objekts ergibt. Je nach verwandtem Detektor entstehen die hyperspektralen Analysen im Bereich 900 nm bis 1700 nm oder 900 nm bis 2500 nm. Komplette Analysensysteme für Industrie und Forschung sind lieferbar.
Bei der Herstellung von pharmazeutischen Produkten, besonders bei Tabletten und Kapseln, ist es nicht nur wichtig die Komponenten nach der Produktion zu identifizieren, sondern diese auch örtlich zu quantifizieren. Eine zerstörungsfreie Analysenmethode zur Identifizierung von Wirkstoffen ist die Spektroskopie im nahen Infrarot. Die pharmazeutischen Wirkstoffe in den Tabletten und die Füllstoffe zeigen im Wellenlängenbereich des nahen Infrarot (900 nm bis 1700 nm) und in dessen erweitertem Bereich des kurzwelligen IR (900 nm bis 2500 nm) deutliche und gut unterscheidbare Absorptionsbanden. Die klassische Spektroskopie ist allerdings örtlich auf einen engen Bereich begrenzt.
Mit dem neuen NIR hyperspektralen Kamerasystem von Specim können jetzt pharmazeutische Produkte nicht nur mit einer spektralen Auflösung im Nanometerbereich gemessen werden, sondern zusätzlich örtlich hochaufgelöste, zweidimensionale Analysen von Tabletten oder Kapseln in kürzester Zeit durchgeführt werden. Basis ist die moderne Technologie der bildgebenden Spektroskopie, bei der die Tablette zeilenweise aufgenommen, mit dem Specim Spektrografen gleichzeitig Punkt für Punkt spektral zerlegt und in der angeschlossenen Kamera erfasst wird. Dadurch entsteht mit der Bildrate der Kamera, die typisch bei 50 Bildern pro Sekund liegt, ein hoch aufgelöstes Spektrum der jeweiligen Zeile der Tablette. Durch Verschieben der Tablette kann sie innerhalb von Sekunden komplett abgescannt und spektral dargestellt werden. Die Zeile des Objekts wird mit einer Ortsauflösung von 320 Pixeln erfasst, die spektrale Auflösung beträgt 6 nm. Durch die speziell von Specim entwickelte Optik kann die Ortsauflösung bis in den Bereich von 20 µm gewählt werden, andererseits können bei Bedarf auch gleichzeitig mehrere Tabletten abgescannt werden. Die Einsatzmöglichkeiten der hyperspektralen Bildgewinnung reichen vom UV über das sichtbare Licht, dem NIR, dem SWIR bis hin zum langwelligen IR und sind vielfältig und bekannt aus der Kunststoffindustrie und Sortierung, Chemie, Farben und Lacke, der Medizin, der Biologie, Optik, Elektronik und Geologie.
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