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Einzigartige Automation in der Aufschlusstechnik
ultraCLAVE III A

Das System ultraCLAVE III A reduziert den Personaleinsatz in der Aufschlusstechnik durch einen unvergleichbaren Bedienkomfort. Neben dem hohen Probendurchsatz und der verbesserten Aufschlussqualität wurde auch die Arbeitssicherheit wesentlich gesteigert.

Das System ultraCLAVE III A bietet den höchsten Grad an Automation bei der Aufschlusstechnik. Das lästige und zeitaufwändige Verschließen und Öffnen einzelner Druckbehälter gehört der Vergangenheit an. Die Proben werden zusammen mit der notwendigen Säuremischung in handelsübliche Quarz- oder PTFE-Reagenzgläser eingefüllt und mit einem Staubdeckel abgedeckt.

Damit es während des Aufschlusses zu keinerlei Querkontamination zwischen den einzelnen Proben kommt, wird der Reaktor vor dem Beheizen mit Mikrowellen-Energie mit Inertgas aufgeladen. Der Gasdruck bewirkt eine extreme Erhöhung des Siedepunktes, wodurch das Verschließen jedes einzelnen Probenbehälters überflüssig wird. Zusätzlich verhindert ein spezieller Mikrofilter Blindwerteinschleppungen durch Staubpartikel und gewährleistet optimale Bedingungen für die Spurenanalytik.

Mit den verfügbaren Probenracks können je nach Gefäßgröße bis zu 80 Proben gleichzeitig aufgeschlossen werden. Das Probenrack wird in den Druckbehälter des "ultraCLAVE III" gestellt. Ohne manuellen Eingriff wird das System automatisch verschlossen. Nach Beendigung des Aufschlussprozesses erfolgt das Öffnen wiederum automatisch und alle Behälter werden aus dem Druckreaktor herausgefahren. Durch den Einsatz von handelsüblichen Gefäßen können diese direkt im Probenwechsler von Analysegeräten weiter eingesetzt werden.

Alle Proben befinden sich in dem gleichen Druckreaktor. Dadurch werden absolut identische Bedingungen gewährleistet. Bei jedem Lauf können Referenzsubstanzen als interne Standards mit aufgeschlossen werden. Jeder einzelne Lauf wird dadurch zertifiziert. Der Aufschluss kann unter höchsten Bedingungen von 300 °C bei 200 bar durchgeführt werden. Dadurch ergibt sich eine optimale Aufschlussqualität selbst für schwierige Proben und hohe Einwaagen.

Durch die direkte Mikrowellen-Beheizung erfolgt der Aufschluss in kürzester Zeit. Während des Prozesses bleibt der Druckmantel kalt und wird zusätzlich von einem Kreislaufthermostaten gekühlt. Dies bewirkt eine schnelle Abkühlzeit nach Beendigung des Heizprogramms.
Zusätzlich wirkt sich dieser spezielle Effekt auch positiv durch eine extrem geringe Materialbelastung des Druckreaktors aus. Der Verschleiß an Probengefäßen und am Druckreaktor ist extrem reduziert, wodurch sich deutliche Einsparungen an Verbrauchsmaterial und Unterhaltkosten ergeben. Als dies zusammen ergibt geringere Analysekosten für jede einzelne Probe bei gleichzeitig optimaler Aufschlussqualität.

  • Mikrowellen-Aufschlusssystem
  • Flexible Einsatzmöglichkeiten, viele Proben gleichzeitig oder schwierige Proben einzeln
  • 40 - 80 Proben pro Lauf
  • Höchste Reproduzierbarkeit durch automatisches Nachfahren von Temperatur-/ Zeitkurven
  • Bessere Aufschlussqualität und geringere Blindwerte
  • Schnelle Heizraten mit direkter Mikrowellen-Energie
  • Einfachste Handhabung und Automation reduziert Personalaufwand
  • Zertifizierung durch interne Standards (Analysen-Zertifizierung)
  • Druckbelastungen bis über 200 bar
  • Maximale Betriebstemperatur 350 °C abhängig von Behältermaterialgrenzen
  • Geringere Analysenkosten durch Reduktion des Verbrauchsmaterials
  • Weniger Verbrauchsmaterialkosten
  • Höchste Arbeitssicherheit

 

 

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MLS GmbH
Leutkirch im Allgäu, Deutschland

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