analytica-word.com

Aktuelle Nachrichten

Land:
Verknüpfung:
Suche nach:
Übersicht Firmen Länder
Alle   Beruf   Finanzen   Forschung   Gesetze   Kooperation   Märkte   Personalia
Politik   Preisentwicklung   Produktentwicklung   Produktion   Technologie   Wirtschaft

Kontakt | Druckansicht | PDF-Ansicht | Nachricht versenden | RSS-FeedRSS-Feed

UDE: AIDS genauer diagnostizieren

16.05.2008 - Ein neues Verfahren für die HIV-Diagnostik entwickeln derzeit Forscher der Universität Duisburg-Essen zusammen mit mehreren Partnern im Verbund "CORUS". Dieser entscheidende Schritt wird in Zukunft eine genauere Diagnose der HIV-Infektionen und eine individuell auf den Patienten zugeschnittene Therapie ermöglichen.

 
Der Verbund wird vom Bundesforschungsministerium gefördert und von Prof. Daniel Hoffmann am Zentrum für Medizinische Biotechnologie der UDE koordiniert. Das AIDS hervorrufende Virus HIV ("Humane Immundefizienz-Virus") kommt in zwei Varianten vor, sogenannte X4- und R5-Viren. Beide dringen auf verschiedenen Wegen in menschliche Zellen ein und sind unterschiedlich aggressiv. Die Überlebensprognose und richtige Therapiewahl hängen davon ab, welche der beiden Varianten im Patienten vorherrscht oder sich gerade entwickelt.
 
Die Forscher im CORUS-Verbund arbeiten jetzt an der Entwicklung von Molekülen, mit denen X4- und R5-Viren aus Blutproben von Patienten herausgefischt und selektiert werden können. Die verschiedenen Virusvarianten können dann mit bewährten Labormethoden sehr viel genauer untersucht werden, als das heute der Fall ist.
 
Verbundpartner sind neben der UDE das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, das Chemotherapeutische Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus in Frankfurt, die Universitätskliniken in Köln und Düsseldorf, sowie Siemens Diagnostics.
 
Kontakt / Infos anfordern
Weitere Informationen

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH
Braunschweig, Deutschland

News
-  14.04.2008 - Der Zelle auf die Füße geschaut
-  31.01.2008 - Blut und Knochen maßgeschneidert aus dem Beutel
-  31.10.2007 - Bislang größtes Bakteriengenom entschlüsselt
 Weitere Nachrichten
Newsletter-Abo
Ihre e-Mail:
Top  
© 2007-2008 Messe München GmbH