Verbesserte automatische Wasserdampfdestillation zur Alkoholbestimmung von Spirituosen und Likören

Wasserdampfdestillation mit oszillatorischer Dichtemessung zur Bestimmung des Alkoholgehalts

Dirk W. Lachenmeier, Leander Plato, Manuela Suessmann, Matthew Di Carmine, Björn Krüger, Armin Kukuck, Markus Kranz

Die Bestimmung des Alkoholgehalts von Spirituosen und Likören ist für die Kennzeichnung von alkoholischen Getränken erforderlich. Die Referenzmethode schreibt einen Destillationsschritt und eine nachfolgende Dichtebestimmung vor. Die klassische Destillation mit einer Vigreux-Rektifikationskolonne und einem West-Kondensator ist zeitaufwendig und fehleranfällig, vor allem bei Likören, die Probleme mit Verschleppung und Anbrennen verursachen könnten. Aus diesem Grund empfiehlt diese Methode als Alternative ein automatisches Wasserdampfdestillationsgerät zu verwenden. Dieses neue Gerät ermöglicht eine höhere Dampfleistung, besitzt eine neuentwickelte Kondensatorstruktur und eine - im Vergleich zu bisher erhältlichen Geräten - größere Kühlschlange mit steuerbarem Fluss. Die Methodenoptimierung - unterstützt durch statistische Auswertung - zeigte einen erheblichen Einfluss des Probenvolumens, der Destillationszeit und des Kühlmittelflusses, während andere untersuchte Parameter wie Dampfleistung, Vorlagevolumen und die Verwendung von Pipetten oder Kolben zur Volumenabmessung keinen wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisse hatten. Die Methodenvalidierung wurde mit folgenden Einstellungen durchgeführt: Dampfleistung 70%, 25 mL durch Pipetten übertragenes Probenvolumen, 50 mL Destillat, ein Kühlmittelfluss von 7 L/min und eine Destillationszeit so lange wie möglich, bis das Destillat knapp unter der Eichmarke ist.

Das Whitepaper ist in englischer Sprache herunterladbar.

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