Die natürlichen Rohstoffvorkommen sind begrenzt. Die Rückgewinnung ist deshalb eine we-sentliche Säule der Rohstoffversorgung, nicht nur bei den vielzitierten Seltenen Erden, sondern auch für vermeintlich allgegenwärtige Elemente wie Phosphor. Zahlreiche Haushaltsprodukte enthalten wertvolle Rohstoffe, die oft unsortiert im Hausmüll und in der Verbrennungsanlage landen. Jährlich fallen deutschlandweit etwa 32 Mio. t Verbrennungsrückstände pro Jahr an, die bisher überwiegend baustofflich verwertet werden. Die in den Schlacken enthaltenen Metalle gehen dadurch für die Wiederverwertung verloren. Durch die gestiegenen Rohstoff-preise wird eine Gewinnung von Rohstoffen aus Schlacken jedoch auch ökonomisch attraktiv. In dem Kolloquium werden die Möglichkeiten und Grenzen der Aufarbeitung von Verbren-nungsrückständen und der Gewinnung von Metallen daraus vorgestellt.

Es referieren: Dr. H. Alwast, Prognost AG, Berlin; Prof. Dr.-Ing. H. Seifert, Karlsruher Institut für Technologie – KIT, Karlsruhe; Dr. K. Herklotz, CDM Consult GmbH, Alsbach; Prof. Dr. F.-G. Si-mon, BAM – Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin; Dr. C. Hagelüken, Umicore AG & Co. KG, Hanau; Es moderiert: Dr. M. Engler, Abt. Arbeitsschutz und Umwelt, Regierungs-präsidium Darmstadt, Wiesbaden

Beginn: 15.00 Uhr; Das Kolloquium ist kostenfrei

Veranstaltungsdatum:   09.02.2012
Veranstaltungsort:  
DECHEMA e.V.
Theodor-Heuss-Allee 25
60486 Frankfurt/Main
Deutschland
Veranstalter:  
DECHEMA e.V.
Herr Dr. Rolf Lenke
Theodor-Heuss-Allee 25
60486 Frankfurt/Main
Deutschland
Tel.
069-7564-267
Fax
069-7564-272
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