GFD® Nutsche-Filtertrockner fürs Labor: effiziente Produktentwicklung und direktes Scale-up

Mini-Ausführungen eines Produktionsfiltertrockners machen Filtration und Trocknung im Labor einfach

Nutsche-Filtertrockner für einfaches Filtrieren und Trocknen im Labormaßstab

Kleiner Rührdrucknutschen-Filtertrockner (ANFD) für die Prozessentwicklung im Chemielabor

Glasfiltertrockner (GFD®) von Powder Systems Limited für direktes Scale-up bis zu Glasfiltertrockner für die Produktion (ANFD)

Rührdrucknutschen-Filtertrockner mit Glas- oder Metallbehälter für Filtrations-, Wasch- und Trocknungsprozesse

GFD fürs Labor zur Isolierung und Trocknung von Peptiden und beliebigen anderen pharmazeutischen Substanzen

Der vor vier Jahren eingeführte GFD® Nutsche-Filtertrockner wird inzwischen in immer mehr Pharma- und Wirkstoffforschungslabors auf der ganzen Welt verwendet. Seit dem 19. Jahrhundert nutzen Pharmazeuten und Chemiker das bekannte Filtrationsverfahren per Büchner-Trichter mit anschließender Vakuumtrocknung oder eines anderen Verfahrens zur Trocknung.

Die GFD-Technologie (Glass Filter Dryer – Glasfiltertrockner) ermöglicht Filtration, Filterkuchenwäsche und Trocknung in einem Schritt. Die vollständige Rückgewinnung des Produkts erfolgt durch einen einzigartigen Filterkorb.

Aufgrund seiner Fähigkeiten zum direkten Scale-up eignet sich diese Vakuum-Filtrations- und -trocknungslösung ideal für Machbarkeitsstudien und andere Untersuchungen im Labor - vor Investition in einen größeren Rührdrucknutschen-Filtertrockner (ANFD).

Den GFD Filtertrockner fürs Labor gibt es jetzt in Borosilikatglas 3.3, Edelstahl 316L und Nickelbasislegierung Alloy C22.

Die GFD Produkte gibt es in verschiedensten Größen - angefangen vom winzigen „Mini-Lab“ GFD mit einem 0,002 m² Filterkorb für ein Gesamtvolumen von 0,3 L und einem Filterkuchenvolumen von bis zu 0,1 L. Er eignet sich optimal für Studien im Labormaßstab. Der etwas größere „Lab“ GFD für Synthesen in kleinem Maßstab besitzt einen abnehmbaren Filterkorb von 0,01 m² Fläche und kann Kuchen von rund 0,5 L Volumen erzeugen. Der noch größere GFD „Maxi-Lab“ für Kilolabors erzielt Filterkuchenvolumina von 5 L bei 0,05m² Filtrationsfläche.

Wie funktioniert das?
Die Suspension gelangt durch eine der Düsen auf dem Behälterdeckel in den Behälter. Während der Filtrationsphase wird ein Vakuum an der Unterseite des Behälters gezogen, wodurch der einzigartige Filterkorb das Produkt sammelt.

Danach ist es möglich, den Filtrationskuchen zu waschen: Unter nochmaliger Verwendung einer beliebigen Düse auf den Deckel wird - ggf. bei erwärmtem Behältermantel - das Lösungsmittel zugefügt. Es üblich während der Filtration Druck auf die Oberseite des Filtrationskuchens auszuüben, während der bidirektionale Motor im Uhrzeigersinn läuft, um den Kuchen zu glätten. Dadurch wird eine optimale Filtration erzielt, denn man kann Druck ausüben ohne Risse im Filtrationskuchen zu erzeugen.

Der beheizbare Behältermantel sorgt anschließend dafür, dass der Behälter für die Trocknungsphase aufgeheizt wird. Der Behälter ist für Temperaturen von -25°C bis 150ºC ausgelegt - der GFD lässt sich also auch bei niedrigen Temperaturen für die Filtration von instabilen Produkten verwenden.

Der bidirektionale Motor wird in dieser Phase in den Filtrationskuchen abgesenkt und entgegen dem Uhrzeigersinn verwendet, um sich in den Kuchen einzugraben. Dadurch wird eine homogene Trocknung des Produkts erzielt.

Die Vorteile der GFD Glasfiltertrockner sind:

  • abnehmbarer Filterkorb
  • höhere Ausbeute
  • Batch-Homogenität
  • Sichtbarkeit des Prozesses
  • geringere Produktbelastung
  • einfache Reinigung
  • minimale Prozessstörung

Technologietransfer
Bei Laborstudien und Forschung zur Produktentwicklung müssen die Pharmazeuten bzw. Chemiker mit ähnlichen Technologien arbeiten, um die oben angesprochenen Parameter zu bestimmen und auszuwerten. In Labors kommen meist herkömmliche Methoden zur Filtration und Trocknung zu Einsatz, wie die Büchner-Filtration, Zentrifugation und Ofentrocknung. Diese Technologien lassen sich aber nicht erfolgreich auf Produktionsmaßstab übertragen. Daher bietet PSL einen kleineren Rührdrucknutschen-Filtertrockner, aber mit gleicher Technologie, für Chargen von weniger als 200 Gramm Endprodukt an. Diese GFD® Nutschen-Filtertrockner gibt es in Glas (für vollständige Sichtbarkeit des Prozesses) oder in Edelstahl (wenn ein höherer Druck benötigt wird).

GFD® Containment-Optionen: Die FilterBox Technologie fürs Labor
Die FilterBox ist eine neue Technologie: Ein GFD® ist vollständig in ein PSL-Isolator integriert, um volles Containment für den Umgang mit aktiven Wirkstoffen (APIs) und anderen hochaktiven oder zytotoxischen Verbindungen zu bieten.

Die FilterBox erreicht Containment bis in den Nanogramm-Bereich, wodurch sowohl das Produkt als auch das Bedienpersonal bei Tätigkeiten wie Beladung, Probenahme, Filtration, Trocknung und Entladung geschützt sind. Die GFD® FilterBox ist ein Acryl-Isolator für die Verwendung mit dem PSL MINI LAB- oder LAB-Glasfiltertrockner (GFD). Zu den größeren Varianten gehört der MAXI LAB® GFD, der vollständig in einen Isolator von voller Größe eingebaut werden kann. Diese Variante gibt es in Edelstahl für Anwendungen in Kilolabor und Pilotanlagen.

Fordern Sie jetzt weitere Informationen an oder laden Sie sich unsere Broschüre herunter.


Themen:
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.