EndoLISA®: Eine neue Methode zum Endotoxin-Nachweis

Ein großer Schritt in die Zukunft der Endotoxin-Bestimmung

EndoLISA® - A New Endotoxin Detection Method

Comparison between EndoLISA® and the LAL Assay: Highest tolerated concentrations of substances for valid LPS spike recovery

Standard curve of the EndoLISA® test: concentrations of the LPS are plotted against the relative

Endotoxine haben eine große Bedeutung sowohl in der Forschung als auch in der pharmazeutischen Industrie. Endotoxin-Kontaminationen können dramatische Auswirkungen bei der Kultivierung von Zellen haben und lösen sowohl im Tiermodell als auch im Menschen eine Immunantwort aus, die bis hin zum Tode führen kann. Daher ist eine stetige Kontrolle der eingesetzten Produkte auf ihren Endotoxin-Gehalt unerlässlich.

Oftmals genügen Methoden, die derzeit Verwendung finden bei dem Nachweis von Endotoxinen, nicht den Anforderungen der Anwender, da die Proben stark verdünnt werden müssen, um die Analyse der Proben durchführen zu können. Zudem verwenden die klassischen Endotoxin-Testmethoden das Blut der Pfeilschwanzkrebse und gefährden deren Existenz.

EndoLISA® ist eine innovative Methode, die auf den Einsatz tierischer Komponenten komplett verzichtet und starke Verdünnungen von den zu untersuchenden Proben unnötig macht.

Die EndoLISA® Technologie verwendet ein Phagen-Protein, um Endotoxine quantitativ an eine Microwell-Festphase zu binden, wobei die Festphase und das Bindemolekül so gewählt sind, dass alle Endotoxin-Varianten mit gleicher Affinität erkannt werden.

Nach Immobilisierung der Endotoxine an die Festphase erfolgt ein Waschschritt, bei dem potentiell störende Substanzen der Probenmatrix entfernt werden. Dieser Schritt erlaubt dem Anwender in einem hohen pH-Toleranzbereich (pH 4 bis pH 9) zu arbeiten und Proben einzusetzen, die einen relativ hohen Salzgehalt aufweisen. EndoLISA® legitimiert den Einsatz von Proben die Konzentrationen bis zu 1 M NaCl, KCl oder Guanidiniumchlorid enthalten. Auch organische Lösungsmittel, Detergenzien und Protease-Inhibitoren werden in weitaus höheren Mengen von dem Test toleriert, als es derzeit übliche Methoden zulassen würden.

Im Anschluss an den Waschschritt wird der Endotoxin-Gehalt mittels des rekombinanten Faktors C (rFC) und einem fluoreszierenden Substrat zuverlässig quantifiziert, ohne von störenden Probenbestandteilen inhibiert zu werden. Durch die Verwendung des rekombinanten Faktors C ist gewährleistet, dass die Ergebnisse des EndoLISA® mit denen der existierenden Testformate übereinstimmen und zuverlässige Ergebnissen produziert werden können.

Ein EndoLISA® Kit enthält zwei 96 Well Mikrotiterplatten, wobei jede Platte in 6 einzelne Streifen unterteilt ist, so dass keine komplette Platte benutzen werden muss wenn einzelne Proben gemessen werden. Sämtliche für die Testdurchführung benötigten Reagenzien sind im Kit enthalten und tragen somit zu dem anwenderfreundlichen Gesamtkonzept der Analyse-Methode bei.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Produktwebsite, laden Sie sich unsere Produktbroschüre herunter oder kontaktieren Sie uns!


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