Die Europäische Union unterstützt das Forschungsprojekt PLAISIR (Plasmonic Innovative Sensing in the Infrared) mit insgesamt 2.8 Million Euro Fördermitteln. Das Projekt startete am 1. Januar 2010 und hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Im Rahmen des Projektes werden sowohl äusserst empfindliche ... mehr
Ciba und CSEM verstärken Zusammenarbeit
Partnerschaft im Bereich der organischen Optoelektronik-, Mikro-, Nano- und Dünnfilmtechnologie
26.05.2008: Ciba und das CSEM (Schweizerische Zentrum für Elektronik und Mikrotechnologie) haben ein mittel- bis langfristiges Kooperationsabkommen im Bereich der organischen Optoelektronik, Mikro-, Nano- und Dünnfilmtechnologie unterzeichnet. Die Partnerschaft bezweckt die Entwicklung neuer kommerzieller Produkte und Lösungen basierend auf neusten Druck- und Mikrotechnologien. Ciba und CSEM kümmern sich gemeinsam um die Entwicklung von Materialien, Technologien, Prozessen, Serviceleistungen und Systemen auf diesem Gebiet.
Die Partnerschaft kombiniert die Expertise von Ciba bei der Materialkonzeption und -herstellung mit der Erfahrung von CSEM bei Systemen und Einrichtungen. Sie dient der Entwicklung von Lösungen für Massenmärkte in den Bereichen Lacke, Verpackungen, Abtastung, Displays und Markenauthentifizierung. Konkrete Anwendungsbeispiele sind ultradünne OLEDs (Organische Leuchtdioden) für Displays und Beleuchtungen, organische Transistoren, Solarzellen, Sensoren und Hologramme.
Da sich in der druckbaren Intelligenz und bei den Druckelektroniktechnologien laufend neue Entwicklungen abzeichnen, sind die beiden Partner davon überzeugt, dass sich der Markt für druckbare interaktive Systeme in den nächsten Jahren signifikant vergrössern wird. "Die kombinierten Stärken von CSEM in Mikro- und Nanotechnologien und die massgeschneiderten Materialsysteme von Ciba ermöglichen es uns, gemeinsam neuartige, hochkomplexe und dennoch kosteneffiziente Produkte für diese Massenmärkte zu entwickeln', sagt Thomas Hinderling, CEO des CSEM.
Die Kooperation blickt bereits zurück auf eine Reihe erfolgreicher KTI-Projekte (unterstützt von der Schweizerischen Förderagentur für Innovation) und EU-FP6-Projekte. Erste gemeinsam entwickelten Materialien sind mittlerweile auf dem Markt, und komplette Systeme sind für die Zukunft geplant.
SCHWEIZ
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