12.12.2007: Computersimulationen chemischer Systeme auf molekularem Niveau sind ein Schlüssel zur schnellen Materialentwicklung - erfordern jedoch viel Spezialwissen und Entwicklungszeit. Nicht zuletzt deshalb fehlt der Industrie bislang effiziente Software. In einer strategischen Partnerschaft wollen Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft dieses Problem angehen.
In einem innovativen Projekt arbeiten das Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) und das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) an der Entwicklung einer Software zur Simulation von Polymeren. In zwei Jahren soll die bereits am MPIP vorhandene Software ESPResSo (Extensible Simulation Package for Research on Soft Matter) zu einem universellen Simulationspaket für den flexiblen Einsatz im Grundlagenbereich ebenso wie für den industriellen Markt weiterentwickelt werden. Dieser Spagat stellt eine besondere Herausforderung für beide Gruppen dar, da er außergewöhnliche Chancen bietet: ESPResSo++ soll mit seiner speziellen Funktionalität eine weit einsetzbare Software zur Vorhersage von Materialeigenschaften werden.
Das Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz widmet sich in sechs Arbeitskreisen der Grundlagenforschung an Polymeren. Der Arbeitskreis "Theorie der Polymere" unter der Leitung von Prof. Dr. Kurt Kremer ist in diesem Projekt federführend.
Das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) in Sankt Augustin, geleitet von Prof. Dr. Ulrich Trottenberg, ist Partner der Wirtschaft für Computersimulationen in der Produkt- und Verfahrensentwicklung. Das Institut modelliert und optimiert industrielle Anwendungen und entwickelt innovative Simulationssoftware.
Pest, Bakterienruhr und Cholera haben eines gemeinsam: Sie werden von Bakterien ausgelöst, die ihren Wirt mit einem ausgeklügelten Injektionsapparat infizieren. Über nadelartige Strukturen spritzen sie molekulare Wirkstoffe in ihre Wirtszellen und überlisten damit deren Immunabwehr. Forsche ... mehr
Trifft ein intensiver Laserpuls auf ein Atom, kommt Bewegung in den Mikrokosmos. Nicht selten wird dann ein Elektron aus dem Atom herausgeschleudert und dieses ionisiert. Manchmal passiert aber auch noch mehr: nämlich eine so genannte Doppelionisation. Dann löst das Licht nicht nur ein sond ... mehr
Bei einer Reihe von Krankheiten benötigen Mediziner für eine zutreffende Diagnose Merkmale, mit denen sie die Erkrankung eines Patienten eindeutig identifizieren können. Wissenschaftler suchen deshalb nach möglichst einfach zu messenden Biomarkern für eine Erkrankung oder Kombinationen mehr ... mehr
Handelt es sich um Drogen, Medikamente oder Sprengstoff? Auf der Messe analytica stellen Fraunhofer-Forscher zusammen mit der Firma Hübner ein Terahertz-Spektrometer vor, das chemische Substanzen berührungslos und zuverlässig identifiziert.
Dezember 2011: Sicherheitskräfte fangen eine Brief ... mehr
Experimente an Tieren sind seit Jahrzehnten in der Kritik. Eine Trendwende ist dennoch nicht in Sicht. Die Zahl der Tests mit Labortieren stieg sogar. Forscher haben jetzt eine neue Alternative gefunden: Mit Hilfe von Sensor-Nanopartikeln wollen sie die Anzahl der Versuche reduzieren.
Unzäh ... mehr
Brief- und Paketbomben sind in der heutigen Zeit eine ständige Gefahr. Der aktuelle Briefbombenfund bei der Deutschen Bank und die Paketexplosion in Rom zeigen dies mehr als deutlich. Eine bessere Überprüfung von Postsendungen ist daher geboten – und zwar, ohne das Briefgeheimnis verletzen ... mehr
Mikroskope liefern wertvolle Einsichten in Struktur und Dynamik von Zellen. Insbesondere, wenn diese in Ihrer natürlichen Umgebung verbleiben können. Gerade bei höheren Organismen ist dies jedoch sehr schwierig. Im Magazin Nature Methods stellen Forscher vom Karlsruher Institut für Technolo ... mehr
Dariush Hinderberger, Physikochemiker am Max-Planck-Institut für Polymerforschung ist das Dr. Hermann-Schnell-Stipendium der gleichnamigen Stiftung verliehen worden. Die Stiftungskuratoren würdigten Hinderbergers hervorragende Ergebnisse auf dem Gebiet der ESR-Spektroskopie, die einen neuar ... mehr
Eine Methode zur Detektion von so unterschiedlichen Stoffen wie Antibiotika, Betäubungsmittel oder Sprengstoff, also gleichsam einen Universaldetektor, haben Forscher des Max Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz entwickelt. Sein Kernstück ist ein so genanntes Rasterkraftmikros ... mehr
Lübecks Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie (EMB) wird zum Nukleus für zukunftsweisende Entwicklungen in der modernen Zelltechnologie. Anlässlich des zweiten Lübecker „Kongress Industrielle Zelltechnik“ gründen Wissenschaftler aus Forschungseinrichtungen und Industrie die „Deut ... mehr
Die Polytec GmbH, Waldbronn, ist der jüngste Zuwachs im Partner-Netzwerk der Fraunhofer-Allianz Vision, die das Know-how der Fraunhofer-Gesellschaft im Bereich des maschinellen Sehens, der Bildverarbeitung und der optischen Mess- und Prüftechnik bündelt. Die Vision Partner ergänzen das Inst ... mehr
Die Fraunhofer-Allianz Vision bündelt das Know-how der Fraunhofer-Gesellschaft im Bereich des maschinellen Sehens, der Bildverarbeitung und der optischen Mess- und Prüftechnik. Mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF und dem Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik ... mehr