Ausbildungsbilanz 2007: Chemie schafft erneut mehr Ausbildungsplätze
29.11.2007: Die Unternehmen der chemischen Industrie haben im Ausbildungsjahr 2007 deutlich mehr Ausbildungsplätze geschaffen. Gegenüber der Vorgabe des Tarifvertrages "Zukunft durch Ausbildung" liegen sie mit 9.328 neu angebotenen Ausbildungsplätzen in Deutschland (West: 8.589, Ost: 739) weit über der mit der Gewerkschaft IG BCE vereinbarten Marke von 9.100 Plätzen (West: 8.400, Ost: 700). Damit haben die Chemie-Arbeitgeber im vierten Jahr in Folge das Ausbildungsplatzangebot erhöht. Insgesamt befinden sich in den Unternehmen der Chemie-Industrie derzeit über 27.000 junge Menschen in Ausbildung.
Ausbildungsplatzniveau um über 9 Prozent erhöht
Das Ausbildungsplatzniveau in der Chemie-Industrie liegt heute um mehr als neun Prozent über den Vergleichswerten aus dem Jahr 2003. Der Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie e.V. (BAVC), Eggert Voscherau, zog anlässlich einer Vorstandssitzung des Verbandes Bilanz und würdigte das anhaltende Engagement der Chemie-Unternehmen bei der Ausbildung junger Menschen. In jedem einzelnen Jahr der Laufzeit des Tarifvertrages von 2003 bis heute haben die Chemie-Unternehmen die mit der IG BCE vereinbarten Ausbildungsziele eingehalten und zum Teil um ein Vielfaches übertroffen. Dies zeigt, dass die chemische Industrie der Verantwortung für die Zukunftschancen junger Menschen gerecht wird. Unsere Mitgliedsunternehmen eröffnen jedes Jahr vielen tausend Azubis die Chance auf eine moderne Ausbildung in der Innovationsbranche Chemie." Auch für das Ausbildungsjahr 2008 haben sich die Chemie-Arbeitgeber verpflichtet, das hohe Ausbildungsniveau zu halten.
Solidarische Ausbildungsleistung
"Dieser erhebliche Zuwachs ist das Ergebnis einer flächendeckenden, solidarischen Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen, Arbeitgeberverbänden und der Gewerkschaft auf regionaler und lokaler Ebene", erklärte BAVC-Präsident Voscherau. Die Ausbildungsbeteiligung der deutschen Chemiebetriebe liegt bei über 60 Prozent; in den Unternehmen der ostdeutschen Chemie erreicht sie sogar mehr als 70 Prozent. Viele Unternehmen bilden weit über Bedarf aus. Die chemische Industrie bietet eine Vielzahl attraktiver Ausbildungswege in naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Berufen. Daneben sind duale Studiengänge, aber auch Förderangebote für bisher nicht ausbildungsfähige Jugendliche wichtige Optionen für einen Einstieg in den Beruf.
Moderne Ausbildung für einen konkurrenzfähigen Chemie-Standort
BAVC-Präsident Voscherau betonte das Eigeninteresse der Unternehmen an ausreichendem Fachkräftenachwuchs. "Es liegt im ureigenen Interesse der Betriebe, durch qualifizierte und motivierte Auszubildende die Grundlagen für einen langfristigen Unternehmenserfolg zu schaffen. Ohne Nachwuchs haben weder Arbeitnehmer noch Arbeitgeber eine Zukunft in der wissensbasierten Industriegesellschaft", so der Präsident der Chemie-Arbeitgeber. "Nur mit gut ausgebildeten jungen Menschen und einer wettbewerbsfähigen chemischen Industrie lässt sich die Konkurrenzfähigkeit des Standorts Deutschland und damit der Wohlstand seiner Bürger erhalten", sagte Voscherau.
- Chemie
- Ausbildung
- Ig Bce
- Deutschland
- Studiengänge
- 1Mit neuen Lichteffekten gefährlichen Keimen auf der Spur
- 2Erste Absolventin der Miniaturisierten Biotechnologie
- 3Dunn Labortechnik feiert 30-jähriges Firmenjubiläum
- 4Wissenschaftler fahnden nach Tumorgenen im Urin
- 5Bessere Vergleichbarkeit von Blutuntersuchungen
- 6Dem Fingerabdruck ökologischer Lebensmittel auf der Spur
- 7Guinness-Rekord: Schnellster Film der Welt stammt vom Hamburger Röntgenlaser FLASH
- 8B. Braun beteiligt sich an der CeGaT GmbH
- 9Takara Bio Europe erweitert Direktvertrieb ab 2012
- 10Sartorius wächst zweistellig und steigert operativen Gewinn um mehr als 30%
- 1Schärfer als Heisenberg erlaubt
- 2Ausbildung von Laboranten im Verbund
- 3Entschlüsselung eines süßen Geheimnisses
- 4Spuren im Berliner Wasser untersuchen
- 5Veränderung in der Geschäftsführung der WALDNER Laboreinrichtungen GmbH & Co. KG
- 6Mit dem Nano-Ohr in die Stille lauschen
- 7Epigenomics Biomarker prognostiziert Behandlungresistenz bei Darmkrebs
- 8Ein kleines Energiesparwunder: das Chaperon‐Protein Hsp90
- 9Mit neuen Lichteffekten gefährlichen Keimen auf der Spur
- 10Globaler Pharmaumsatz verdoppelt sich bis 2020: Verändertes Geschäftsmodell nötig, um von Chancen zu profitieren
- 1So tötet die Biowaffe Rizin
- 2Globaler Pharmaumsatz verdoppelt sich bis 2020: Verändertes Geschäftsmodell nötig, um von Chancen zu profitieren
- 3Schärfer als Heisenberg erlaubt
- 4Faszinierende Bilder entschlüsseln die Kletterfähigkeit von Spinnen und Geckos
- 5Ausbildung von Laboranten im Verbund
- 6Entschlüsselung eines süßen Geheimnisses
- 7Spuren im Berliner Wasser untersuchen
- 8Neuer Schnelltest ermöglicht Nachweis einer akuten HIV-Infektion
- 9Messgerät für Gerüche entwickelt
- 10Veränderung in der Geschäftsführung der WALDNER Laboreinrichtungen GmbH & Co. KG
- Neue Forschungsergebnisse zum Leben von Ötzi -
- France Biotech reports a 79% fall in equity investments in French biotech companies in 2008 - - Asking the government to implement a stimulus plan for young, innovative companies
- AGOWA wird Mitglied der LGC-Gruppe -
- Filtration Society ernennt Wissenschaftskorrespondenten -
- Thermo Fisher Scientific und TTL kooperieren im Hinblick auf den Vertrieb von Thermo Scientific Rheometern in Indien - - Neue Handelsvertretung ergänzt Direktvertrieb





