26.04.2007: Um ihre Führungskräfte noch besser auf die Anforderungen im Forschungsmanagement vorzubereiten, hat die Helmholtz-Gemeinschaft jetzt eine Akademie für Führungskräfte gestartet. Die inhaltliche und methodische Durchführung übernimmt mit dem Malik Management Zentrum St. Gallen ein externer Partner, der eine maßgeschneiderte Lösung für die Helmholtz-Gemeinschaft entwickelt hat. Einen Vertrag über die Zusammenarbeit haben jetzt beide Partner unterzeichnet.
"Bislang wuchsen Nachwuchskräfte meist von selbst in ihre Führungsaufgaben und neuen Verantwortlichkeiten hinein - dabei mussten sie nicht selten das Rad immer wieder neu erfinden und schmerzhaftes Lehrgeld zahlen", sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Die Leitung großer und komplexer Forschungseinrichtungen ist jedoch zunehmend anspruchsvoller geworden, gleichzeitig haben sich einige grundsätzliche Management-Techniken und Führungskompetenzen herauskristallisiert, die in einer strukturierten, berufsbegleitenden Weiterbildung zu vermitteln sind. Bereits im Spätsommer werden in der Helmholtz-Akademie Führungskräfte der obersten Ebene trainiert. Ab September können sich 30 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Nachwuchskräfte aus der Verwaltung gezielt für Aufgaben im Forschungsmanagement qualifizieren.
Vermittelt wird Managementwissen, das auf die besonderen Anforderungen des wissenschaftlichen Arbeitsumfeldes zugeschnitten ist. Für einen engen Praxisbezug sorgen unter anderem ein Mentoring-Programm, das die Nachwuchskräfte mit hochkarätigen Mentoren aus der Helmholtz-Gemeinschaft sowie aus der Wirtschaft vernetzt, und die Ausrichtung an konkreten Projekten sowie der aktuellen Team- und Führungssituation der Teilnehmer. Die Weiterbildung ist für zwei Jahre angelegt und umfasst Präsenzworkshops und Selbstlerneinheiten, unterstützt durch eine Internet-Lernplattform mit Online-Modulen und persönlichen Tutoren. Mittelfristig soll die Helmholtz-Akademie für Teilnehmer aus Universitäten und anderen Wissenschaftsorganisationen sowie forschungsintensiven Unternehmen geöffnet werden.
Die Helmholtz-Gemeinschaft gibt grünes Licht für die Förderung
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