Rentschler erweitert Kapazitäten für Antikörperproduktion und Proteinexpession
14.07.2006: Rentschler Biotechnologie GmbH, ein Full-Service Auftragsunternehmen (CMO) für Biopharmazeutika, beginnt mit dem Ausbau seiner Betriebsanlagen,Gebäude und Laboreinrichtungen am Standort des Unternehmens in Laupheim, um die Produktionskapazitäten für Antikörper und aus Säugetierzellen hergestellten Proteinen zu erhöhen. "Durch den Ausbau unserer Produktionsanlagen werden wir Rentschler Biotechnologie als Marktversorger von Antikörpern etablieren", erklärt Dr. Nikolaus F. Rentschler, Geschäftsführer von Rentschler Biotechnologie.
Die Rentschler Unternehmensgruppe, die kürzlich ihre Selbstmedikationssparte verkauft hat,
wird 50 Millionen Euro in ihr Biotechnologie-Geschäft investieren. Es werden zwei Fermentationslinien
mit einem Gesamtvolumen von 5.000 Litern (2x 2.500 Liter) für die Marktproduktion sowie
mehrere kleinere Linien mit einer Kapazität von 250 bis 500 Liter für die Herstellung von
klinischem Material eingerichtet. Mehr als 100 neue Jobs für hoch qualifizierte Spezialisten
werden geschaffen. Der Ausbau wird stufenweise erfolgen und die erste neue Produktionslinie
soll Anfang 2008 betriebsbereit sein. In Zukunft werden zehn unabhängige GMP-Anlagen für
die Produktion von Biopharmazeutika zur Verfügung stehen.
Derzeit hat Rentschler mit seinen hochmodernen Produktionsanlagen in Laupheim auf einer
Fläche von 3.500 m2 Kapazitäten für die Herstellung von klinischem Material und für die
Marktversorgung von niedrig dosierten Arzneimitteln, wie Cytokinen. Mit dem Aufbau von
zusätzlichen Fermentationslinien möchte die Rentschler Gruppe ihr Biotechnologie-Geschäft
und damit ihr maßgeschneidertes Angebot für Auftragsherstellung, von Zelllinienentwicklung
bis hin zur cGMP Produktion im großen Maßstab, Registrierung von Medikamenten und Fill
& Finish, stärken und erweitern.
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