Agilent Technologies führt branchenweit erstes HPLC-Chip/MS-System für Proteomics ein
31.03.2005: Agilent Technologies Inc. stellte das erste Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie (HPLC)- Chip/Massenspektrometrie (MS)-System zur Proteinidentifizierung vor. Diese neue Mikrofluidic LC/MS-Technologie (microfluidics) soll die Geschwindigkeit, Handhabung und Produktivität in der Proteomics-Forschung deutlich verbessern.
Viele biomedizinische Forscher wenden Proteomics, die systematische Analyse der Proteinexpression, -struktur und -funktion an, um die zugrunde liegenden Ursachen von Krankheiten, wie z. B. Krebs, zu erforschen. Herkömmliche Techniken zur Aufbereitung von Proteinproben für die MS-Analyse, wie z. B. Nanoflow-LC, erfordern komplizierte Vorrichtungen, um die Trennleistung zu verbessern und benötigen relativ hohe Probenmengen. Das neue System von Agilent vereinfacht die LC/MS, erhöht die Trennleistung und Empfindlichkeit und verringert die erforderliche Probenmenge, da mehrere Funktionen auf einem einzigen microfluidicbasierenden Chip untergebracht sind.
Im Vergleich zur Nanoflow-LC/MS erfasst der Protein ID HPLC-Chip (G4240A) von Agilent mehr Peptide und ermöglicht eine bessere Protein-Identifizierung. Obwohl der HPLC-Chip zur Protein-Identifizierung kleiner als eine Kreditkarte ist, beeinhaltet er die Probenanreicherungs und -trennleistung eines Nanoflow-LC-Systems und die aufwändigen Anschlüsse und Spraynadeln, die in der Elektrospray-Massenspektrometrie verwendet werden. Diese Technologie eliminiert die Hälfte aller üblichen Anschlüsse eines LC-Systems, wodurch sich Auftreten von Lecks und Totvolumina drastisch verringern und der Arbeitsablauf, die Empfindlichkeit und die Zuverlässigkeit bei der Analyse dagegen deutlich verbessert werden.
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