Partnerschaft in Japan: Analytik Jena weitet Produktportfolio um Röntgenfluoreszenzanalytik aus

14.12.2011: Die Analytik Jena AG weitet ihr Produktspektrum in Japan, dem weltweit drittgrößten Markt für Analysemesstechnik, aus. Im Rahmen einer Vertriebspartnerschaft mit dem japanischen Unternehmen Techno-X bietet die japanische Tochter des Jenaer Konzerns künftig Instrumente im Bereich der Röntgenfluoreszenzanalytik an, einer Methode zur Bestimmung von elementaren Zusammensetzungen in flüssigen und festen Proben, bei denen die Probe, anders als bei anderen Verfahren, für und während des Analysenprozesses nicht zerstört werden muss.

"Mit den Produkten unseres neuen Partners Techno-X erweitern wir unser Produktportfolio um sogenannte Röntgenfluoreszenzgeräte, die weltweit einen Wachstumsmarkt adressieren. Zunächst ist vorgesehen, nur auf dem japanischen Markt, auf dem diese Produkte bereits bekannt sind, zu agieren", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. "Unser Ziel ist es, im laufenden Geschäftsjahr damit bereits Umsätze von 1,5 bis 2,0 Mio. EUR zu erzielen."

Das japanische Unternehmen Techno-X wurde 2009 gegründet und beschäftigt 25 Mitarbeiter. Im Zuge der Vertriebskooperation gliedert die Analytik Jena das Vertriebsteam des neuen Partners komplett in die Vertriebsstrukturen ihres japanischen Tochterunternehmens ein.

"Durch die Bündelung des technologischen Know-hows unseres Partners im Bereich der Röntgenfluoreszenzspektroskopie mit der Vertriebsexpertise der Analytik Jena wollen wir unsere Marktposition in Japan stärken. Die Techno-X kann sich künftig verstärkt auf den Bereich der Forschung und Entwicklung fokussieren", so Berka weiter.

Einsatz finden Röntgenfluoreszenzspektrometer von Techno-X z. B. für die Vor-Ort-Analyse, etwa im Bereich der Petrochemie — für die Bestimmung von Schwefel und Chlor — oder in Laboratorien zur Lebensmittelkontrolle — z. B. für die Analyse von Cadmium in Reis. Bei der Röntgenfluoreszenzanalytik werden die Proben praktisch zerstörungsfrei Röntgenstrahlen ausgesetzt, und die Probe kann so auf ihre chemische Zusammensetzung hin sowohl qualitativ als auch quantitativ untersucht werden.

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