Protea Biosciences schließt neuen Technologie-Lizenzvertrag ab
LAESI-Technologie erkennt virusinfizierte Zellen minutenschnell
10.09.2010: ProteaBio Europe SAS meldete, dass das Unternehmen einen exklusiven weltweiten Lizenzvertrag mit der George Washington University für kommerzielle Rechte an einer neuen Technologie abgeschlossen habe, die ein breites Spektrum an Chemikalien und Biomolekülen äußerst schnell identifiziert.
Die Technologie ist unter dem Namen Laser Ablation Electrospray Ionization bzw. „LAESI” Massenspektrometrie bekannt und identifiziert direkt Proteine, Peptide, Lipide und Metabolite in biologischen Mustern, darunter Gewebe, Blut, Urin und sogar in Einzelzellen. Bei LAESI handelt es sich um eine extrem schnelle (unter 2 Sekunden pro Analyse), suszeptible und quantitative Technologie, die zudem dreidimensionales Mapping von Biomolekülen durch Tiefenprofilierung und Lateral Imaging bietet. Proteine und Metabolite können in Zellstrukturen, Gewebe und Flüssigkeiten festgestellt und lokalisiert werden.
Die LAESI-Technologie wurde im Labor von Dr. Akos Vertes Ph.D., Professor der Chemie, Professor der Biochemie & Molekularbiologie und Gründer und Co-Direktor des W.M. Keck Institute for Proteomics Technology beim Department of Chemistry der George Washington University erfunden und entwickelt.
Professor Vertes kommentierte: „LAESI verkörpert einen minimal-invasiven und minimal-destruktiven Ansatz bei der chemischen Analyse. Das bedeutet, dass dynamische, sogar lebende Zellen oder lebendes Gewebe auf die molekulare Zusammensetzung nicht nur in drei Dimensionen untersucht werden kann, sondern auch kontinuierlich. Die LAESI-Analyse erfordert lediglich ein kleines Muster, so dass ein Großteil des Musters für weitere Untersuchungen zur Verfügung steht.”
In Zusammenarbeit mit dem Vertes-Labor entwickeln die Wissenschaftler von Protea derzeit Ausstattung und Software, welche die Funktionalitäten der LAESI-Technologie ab 2011 in Forschungslabore auf der ganzen Welt bringen wird.
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