Akkreditiertes Analytik-Labor für die Mikro- und Nanotechnologie am Fraunhofer IISB
05.02.2010: Das Analytik-Labor für Mikro- und Nanotechnologie am Erlanger Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 akkreditiert. Das Prüflabor in Erlangen führt Tests im Bereich physikalische, physikalisch-chemische und chemische Analyse von Substraten, Medien und Materialien für die Mikro- und Nanotechnologie durch.
Am IISB werden Halbleiterprozesse charakterisiert und Proben von Halbleiterscheiben, Reinstchemikalien, Verbrauchsmaterialien oder Konstruktionswerkstoffen untersucht. Diese kommen in Schlüsselindustrien, wie z.B. der Chipindustrie, der Mikrosystemtechnik oder der Photovoltaik zum Einsatz. Weiterhin finden Ausrüster und Zulieferer für Hightech-Produktionsanlagen und messtechnische Überwachungseinrichtungen Unterstützung. Ein weiteres Spezialgebiet ist die Kontrolle von Umgebungsbedingungen und Kontaminationen in Reinsträumen und sogenannten Minien-vironments. In all diesen Bereichen profitieren vor allem auch kleine und mittlere Unternehmen, die sich keine eigene Labor-Infrastruktur leisten können oder wollen.
Die Akkreditierung ist ein international anerkannter Nachweis der Kompetenz in Prüfmethodik, Messgeräteausstattung und Infrastruktur. Darüber hinaus garantiert sie Unparteilichkeit. Neben der Kalibrierung von Messtechniken und der Validierung analytischer Methoden wird beispielsweise auch die vertrauliche Handhabung der Prüfergebnisse bestätigt. Ebenso wird die Zuverlässigkeit des Dokumentenmanagements bescheinigt.
Eine Akkreditierung nach ISO 17025 geht über die Zertifizierung nach ISO 9001 hinaus. Sie bedeutet zusätzlich den Nachweis technischer Kompetenz. Die Akkreditierung garantiert die Rückführbarkeit der Analyseergebnisse auf SI-Einheiten und eine bekannte Messunsicherheit, wodurch die Vergleichbarkeit von Analyseergebnissen zwischen verschiedenen Laboren garantiert wird. Der Betrieb des Prüflabors nach den Richtlinien der ISO 17025 gewährleistet auch die fortlaufende Weiterentwicklung und Verbesserung der analytischen Methoden.
Kontakt / Infos anfordern
Fordern Sie gratis weitere Informationen an:
- 1Digitales Laborbuch für die Arbeit in der Forschung
- 2Die Krebsdetektive - Metastasen mit Licht aufspüren
- 3Alzheimer: Neuartige Bilder von Ablagerungen im Gehirn
- 4Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Gerätezentrum
- 5Ein Bluttest sagt voraus, ob Krebspatienten auf Therapie ansprechen
- 6TU Ilmenau führt deutschlandweit einzigartigen Studiengang Biotechnische Chemie ein
- 7"Molekulare Fossilien": Über 82 Millionen Jahre altes Hepatitis-B-Virus entdeckt
- 8analytica Vietnam 2013 – Plattform für Innovationen
- 9Erstes Tomotherapiegerät in Thüringen
- 10Core Facilities: Forschungsgeräte besser nutzbar machen
- Mangelnde Berücksichtigung von Alternativmethoden in EU-Vorschriften führt z ...
- Nanomaterialien mit der REACH-Verordnung wirksam regeln
- DEKRA: Neue EU-Kosmetik-Verordnung tritt bald in Kraft
- Fraunhofer IPA und SPECTARIS erstellen Leitfaden zum Schadstoffmanagement
- REACH: Umweltbundesamt sieht weitere Stoffe als ‚besonders besorgniserregend‘ an
- Leuchtende Bakterien machen Unbekanntes sichtbar
- Schlaganfall: Verfeinerte Bildgebung zum Nachweis von Stammzellen
- Carl Zeiss Meditec mit Ergebnisverbesserung in ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
- Evonik und OPX Biotechnologies entwickeln gemeinsam biobasierte Chemieprodukte
- ZEISS legt Halbjahresbilanz vor





