Wie sauber ist die Luft in Deutschland?
Feinstaubwerte auch im Jahr 2009 erhöht - Stickstoffdioxidbelastung über dem ab 2010 einzuhaltenden Grenzwert
22.01.2010: Das Umweltbundesamt (UBA) hat die Luftqualität des Jahres 2009 beurteilt. Die Auswertung beruht auf den vorläufigen Daten und ergibt folgendes Bild: An 55 Prozent der städtisch verkehrsnahen Luftmessstationen lagen im Jahr 2009 die Jahresmittelwerte der Stickstoffdioxidkonzentration (NO2) über dem ab dem 1.1.2010 einzuhaltenden Grenzwert von 40 Mikrogramm/Kubikmeter Luft (µg/m3).
"Die Stickstoffdioxidbelastung im Jahr 2009 war ähnlich hoch wie in den beiden vergangenen Jahren. Es ist daher zu befürchten, dass der neue Grenzwert auch im Jahr 2010 an vielen Orten nicht eingehalten werden wird.", sagt Jochen Flasbarth, Präsident des UBA.
Grenzwert-Überschreitungen treten vor allem in Städten und Ballungsräumen auf, also dort, wo auch ein Großteil der Bevölkerung lebt. Stickstoffoxide entstammen vornehmlich den Emissionen des Verkehrs sowie Verbrennungsprozessen in Industrie und Haushalten.
Auch die Feinstaub-Konzentrationen (PM10) überschritten im Jahr 2009 erneut die bereits seit 2005 geltenden Grenzwerte - trotz Maßnahmen in Bund, Ländern und Kommunen. An 23 der insgesamt 408 Messstationen traten an mehr als 35 Tagen PM10-Konzentrationen über 50 µg/m3 auf. An der Messstation Stuttgart Neckartor wurde zudem der auf das Jahresmittel bezogene PM10-Grenzwert von 40 µg/m3 nicht eingehalten. Insgesamt war die Feinstaubbelastung im Jahr 2009 etwas höher als 2008, dem Jahr, mit der seit 2000 geringsten Luftbelastung durch Feinstaub
"Die ergriffenen Maßnahmen zur innerstädtischen Luftreinhaltung, wie die Einrichtung von Umweltzonen sowie die Verschärfung der Anforderungen an Kaminöfen und andere Kleinfeuerungsanlagen, waren richtig und hoch an der Zeit", meinte Flasbarth.
- Feinstaub
- Umweltbundesamt
- Deutschland
- 1Mit neuen Lichteffekten gefährlichen Keimen auf der Spur
- 2Erste Absolventin der Miniaturisierten Biotechnologie
- 3Dunn Labortechnik feiert 30-jähriges Firmenjubiläum
- 4Wissenschaftler fahnden nach Tumorgenen im Urin
- 5Bessere Vergleichbarkeit von Blutuntersuchungen
- 6Dem Fingerabdruck ökologischer Lebensmittel auf der Spur
- 7Guinness-Rekord: Schnellster Film der Welt stammt vom Hamburger Röntgenlaser FLASH
- 8B. Braun beteiligt sich an der CeGaT GmbH
- 9Takara Bio Europe erweitert Direktvertrieb ab 2012
- 10Sartorius wächst zweistellig und steigert operativen Gewinn um mehr als 30%
- 1Schärfer als Heisenberg erlaubt
- 2Ausbildung von Laboranten im Verbund
- 3Entschlüsselung eines süßen Geheimnisses
- 4Spuren im Berliner Wasser untersuchen
- 5Veränderung in der Geschäftsführung der WALDNER Laboreinrichtungen GmbH & Co. KG
- 6Mit dem Nano-Ohr in die Stille lauschen
- 7Epigenomics Biomarker prognostiziert Behandlungresistenz bei Darmkrebs
- 8Ein kleines Energiesparwunder: das Chaperon‐Protein Hsp90
- 9Mit neuen Lichteffekten gefährlichen Keimen auf der Spur
- 10Globaler Pharmaumsatz verdoppelt sich bis 2020: Verändertes Geschäftsmodell nötig, um von Chancen zu profitieren
- 1So tötet die Biowaffe Rizin
- 2Globaler Pharmaumsatz verdoppelt sich bis 2020: Verändertes Geschäftsmodell nötig, um von Chancen zu profitieren
- 3Schärfer als Heisenberg erlaubt
- 4Faszinierende Bilder entschlüsseln die Kletterfähigkeit von Spinnen und Geckos
- 5Ausbildung von Laboranten im Verbund
- 6Entschlüsselung eines süßen Geheimnisses
- 7Spuren im Berliner Wasser untersuchen
- 8Neuer Schnelltest ermöglicht Nachweis einer akuten HIV-Infektion
- 9Messgerät für Gerüche entwickelt
- 10Veränderung in der Geschäftsführung der WALDNER Laboreinrichtungen GmbH & Co. KG
- proionic investiert in seine Labors - - Neuer Ionen-Chromatograph für die Analyse von Ionischen Flüssigkeiten
- Analytik Jena liefert Instrumente für die Umweltanalytik nach Polen -
- Witec übernimmt Mehrheitsbeteiligung an omt gmbh -
- Neue Röntgenstrahlungsquelle - - 1.5 Millionen Euro für Kollaborationsprojekt am Physikalischen Institut der Universität Freiburg
- Neues Röntgenverfahren unterscheidet, was bisher gleich aussah - - Neue Methode bildet Grundlage für großflächige Nutzung eines Röntgenverfahrens, mit dem Gewebe unterschieden werden kann, das in herkömmlichen Röntgenbildern gleich aussieht





