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Mit Agilent und Vorgängern fast ein halbes Jahrhundert Chromatographie
Mit Twsett (1903) ein Jahrhundert Chromatographie

Tswett begründete die Chromatograpie mit seiner Arbeit zur Trennung von Chlorophyll im Jahre 1903. Lange Zeit war es dann relativ ruhig um diese neue Technik. Ausnahmen waren Arbeiten von Kuhn und Lederer (1931) und von Hesse (1936 und 1942). Ein Durchbruch gelang dann E. Cremer in den 40iger Jahren, durch die Kriegsereignisse jedoch kaum beachtet, was sich dann aber durch die Vorstellung der Gaschromatographie in den Jahren 1950/51 schlagartig änderte und eine rasante Entwicklung nach sich zog.

Bereits 1959 tauchte Agilent durch seine Vorgänger mit chromatographischen Geräten auf.

E. Bennett, A. Martin und F. Martinez gründeten die Firma F+M Scientific Corporation, entwickelten und produzierten den ersten temperaturprogrammierbaren Gaschromatographen. Hewlett-Packard (HP) übernahm dann 1965 F+M, um seine Test + Measurement Expertise auch für den Bereich der Chemischen Analyse zu erweitern. 1970 wurde die Scientific Instruments Division innerhalb HP geschaffen, um in der Massenspektrometrie neue Technologien zu entwickeln. Mit der Flüssigkeitschromatographie ging es bereits 1973 durch die Übernahme des Deutschen HPLC Produzenten Hupe&Busch los, und im Bereich der Elementanalyse (ICP-MS) engagiert sich HP seit 1992 durch das japanische Joint Venture Unternehmen Yokogawa Analytical Systems. Im Jahre 1999 gab es den Spin Off sämtlicher Messtechniksparten von HP zum neuen, weltweiten Konzern Agilent Technologies, dabei auch mit dem sehr dominierenden Bereich der "Life Sciences and Chemical Analysis" (LSCA).

HPGC/MS-System Hewlett-Packard der Serie 5980 aus den frühen 70iger Jahren

Meilensteine der F+M / HP / Hupe&Busch / Agilent Aktivitäten waren der erste Integrator 3390 (1968), der erste automatische GC-Probengeber für die GC 7670 (1969), der erste mikroprozessor-gesteuerte GC 5830 (1974), das erste MS-Tischgerät 5990 (1976), der erste mikroprozessorgesteuerte LC 1084 (1976), die revolutionäre Entwicklung der Fused Silica Kapillarsäule (1979), das erste Photodioden-Array Spektrophotometer 8450 (1979), der erste massenselektive Detektor 5970 für die GC (1982), der erste Atom-Emmissionsdetektor AED 5931 für die GC (1989), das Kapillarelektrophoresesystem G1600A (1992), den HPLC Industriestandard HP 1100 (1995), einer der ersten GeneArray Scanner (1997), der erste Lab-on-a Chip Bioanalyzer 2100 (1999), die Aquisition von J&W Scientific (2000) als größter und bedeutendster Hersteller von GC-Säulen, Agilent 1100 LC-MSD als Quadrupol und Hochleistungs-Trap (2000) sowie ein neuartiges LC-MSD TOF (2003).

Verglichen mit den 50iger und 60iger Jahren verläuft die Entwicklung heute in kleineren Schritten. Vor allem jedoch spiegeln sich die generellen Trends in der Analytik - schneller, kleiner, empfindlicher, dabei billiger und robuster - auch in der modernen Gerätetechnik wieder.

Weitere Informationen

Agilent Technologies Sales & Services GmbH & Co. KG
Waldbronn, Deutschland

News
-  30.05.2006 - Die RIN-Skala: Qualitätslabel für RNA
 
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-  Neues ultraschnelles und hochauflösendes Agilent Serie 1200 Rapid Resolution LC-System
 
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